Der Sonntagsbrief
Über

Lukas Sommer

Kein Online-Guru. Keine Bilder von Mietwagen. Keine Lambo-Stories. Was du hier kriegst, ist Information statt Selbstinszenierung.

Was ich mache

Ende der 90er, Anfang der 2000er habe ich eine kleine Online-Marketing-Agentur betrieben. SEO, Webdesign, etwas Programmierung — in einer Zeit, in der Google noch kaum jemand ernst genommen hat und die meisten Unternehmer das Wort „Suchmaschinenoptimierung" nicht über die Lippen brachten.

Ich saß in vielen Kundengesprächen mit Friseuren, Handwerkern, Anwälten, kleinen Online-Shops. Ich habe gesehen, was funktioniert, was nicht, und vor allem: was Kunden wirklich kaufen, wenn man ihnen ein klares, einfaches Angebot macht.

Dann hat sich der Markt gedreht, meine Lebensumstände haben sich geändert, und ich habe das Geschäft Ende der 2000er auslaufen lassen. Ich habe danach in einem ganz anderen Bereich weitergemacht — einem, der mit Online-Marketing nichts zu tun hat, und in dem ich bis heute zu Hause bin.

Wie ich zu ChatGPT kam

Vor ungefähr drei Jahren bin ich auf ChatGPT gestoßen. Wie viele andere auch. Anders als viele andere habe ich mich nicht gefragt, wie man damit ein Online-Business von null aufbaut — sondern wie man damit ein bestehendes Geschäft schlanker macht.

Ein Familienunternehmen, das ich seit Jahren mitbetreibe, in einem komplett anderen Feld als KI. Texte automatisieren. Marketing strukturieren. Wiederkehrende Prozesse abbauen. Kundenkommunikation vereinheitlichen. Genau das, was im Buch beschrieben ist — nur eben für mich selbst, mit echtem Geld auf dem Tisch, monatelang ausgetestet.

Irgendwann ist mir aufgefallen: Was ich da intern für mein eigenes Unternehmen mache, könnte für andere Unternehmen auch funktionieren. Und vor allem — es könnte Menschen helfen, die genau wie meine damaligen Agentur-Kunden sind. Nicht die Tech-Bros aus San Francisco. Sondern die Friseurin um die Ecke. Der Schreiner aus dem Nachbardorf. Die Yogalehrerin, die seit Monaten keinen Newsletter verschickt hat.

Diese Leute kennen ChatGPT nicht — aber sie haben das gleiche Problem wie schon vor 20 Jahren: zu wenig Zeit, zu wenig Klarheit, zu viel auf den Schultern.

Warum Pseudonym?

Weil mein Hauptgeschäft nichts mit KI-Beratung zu tun hat und ich es auch nicht zu meiner Hauptidentität machen will. Ich bin kein „Online-Marketer" mehr. Ich bin jemand, der das einmal war, jetzt etwas ganz anderes macht — und nebenbei dieses Wissen mit Leuten teilt, denen es helfen kann.

Was du hier kriegst, ist Information statt Selbstinszenierung. Wer hinter dem Pseudonym steht, kannst du im Impressum nachlesen. Es ist kein Geheimnis. Aber es ist auch nicht der Punkt.

Wenn du Fragen hast

Schreib mir: lukas@der-sonntagsbrief.de. Ich antworte selbst. Manchmal dauert es drei Tage, aber ich antworte.

— Lukas


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